Ausbildung als Krankenpfleger/in

Was macht ein Krankenpfleger?

  • Patienten betreuen und pflegen: Als  Krankenpfleger hilft man pflegebedürftigen Menschen dabei, den Alltag zu bewältigen. Dazu gehören Aufgaben der Grundpflege, wie das Baden von Patienten und die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme. Um beispielsweise Thrombosen bei bettlägerigen Personen zu vermeiden, lagern Krankenpfleger diese in regelmäßigen Abständen um.
  • Medizinische Behandlungen durchführen: Nach ärztlicher Anweisung versorgen Krankenpfleger beispielsweise Wunden und legen Verbände oder Schienen am Patienten an. Auch Infusionen, Inhalationen oder Bestrahlungen führen Krankenpfleger nach der Verordnung von Ärzten aus.
  • Patientengespräche führen: Krankenpfleger informieren Patienten und Angehörige über Maßnahmen, die für die Heilung und Pflege notwendig sind. Auch führen sie Beratungsgespräche durch, in denen es etwa um die ergonomische Gestaltung des Arbeitsumfeldes geht.
  • Bei Untersuchungen und operativen Eingriffen assistieren: Müssen bestimmte Maßnahmen durchgeführt werden, erledigt man als Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. -pflegerin die Vorbereitung und Durchführung des Eingriffes. Um den operativen Eingriff vorzubereiten, werden unter anderem Patientenakten herausgesucht. Während der Durchführung reichen Gesundheits- und Krankenpfleger dem Arzt die richtigen Instrumente.

Warum sollte man Krankenpfleger werden?

Der immer höhere Anteil an älteren Menschen lässt die Nachfrage nach Gesundheits- und Krankenpflegern steigen – und die Aussicht auf einen Arbeitsplatz in der Krankenpflege sehr gut aussehen.

Wie sind die Arbeitszeiten als Krankenpfleger?

Möchte man im sozialen Sektor als Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten, sollte man zeitlich flexibel sein – denn in diesem Job ist Schichtdienst angesagt: Es kommt nicht selten vor, dass auch am Wochenende und nachts Arbeit ansteht.

Wie läuft die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger ab?

Die schulische Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger dauert drei Jahre. In der Ausbildung werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft, indem die praktischen Ausbildungsabschnitte entweder blockweise eingeschoben oder wöchentlich mit dem Berufsschulalltag kombiniert werden. In der Krankenpflege sind 2100 Stunden für die Berufsschule und 2500 Stunden für die praktische Ausbildung im Betrieb reserviert.

In den ersten beiden Jahren besuchen Gesundheits- und Krankenpfleger gemeinsam mit Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern den Berufsschulunterricht. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt dann die Differenzierungsphase, wo angehende Krankenpfleger auf zielgruppenspezifische Inhalte, wie Schwangerschaft oder Demenz, vorbereitet werden.